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Abi-Streich 2010

von Björn Barz am 23.06.2010 10:54

Am Dienstag, dem 22. Juni 2010, veranstalteten die Abiturienten des Jahrgangs 2010 in der 3. und 4. Stunde ihren Abistreich. Mit wahrhaft ohrenbetäubendem Sirenengeheul wurden die Schüler und Lehrer auf den Schulhof gejagt, wo bereits ein Autokorso hupend im Kreis umherfuhr. Dort wurden dann einige Spiele veranstaltet, bei denen je zwei Schüler gegen zwei Lehrer antraten. So musste sich beispielsweise Herr Meister von Frau Wendelborn in Klopapier einwickeln lassen, Herr Neumann und Herr Stute musste in einem Eimer Wasser nach Äpfeln tauchen, Herr Oehl und Herr Knote mussten möglichst laut eine Vuvuzela zum klingen bringen und vieles mehr.
Nebenbei wurden Bratwürste verkauft und sich unter den Schülern Wasserschlachten geliefert.

Mumifizierung 2 Apfelfischen 2 Vuvuzelas 1
Die Grenze zum Osten

Darüber hinaus haben die Abiturienten an einigen Orten in der Schule Hinweisschilder angebracht: Bei den Chemieräumen eine Warnung, diesen Bereich nur mit Schutzanzügen gegen radioaktive Strahlung zu betreten. Bei den Physikräumen den Hinweis, dass dieses Gebiet angeblich vom Seuchenschutz gesperrt worden sei. An den Türen zum Verwaltungstrakt die Warnung „Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin!”, die vor dem Mauerfall an der Grenze zur DDR zu lesen war. Am Lehrerzimmer ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht füttern!” und am Büro von Herrn Gerland ein Schild: „Prof. Dr. Dr. Gerland – Heilpraktiker, Telefonseelsorge, alternative Heilmethoden”
An den neuen Vertretungsplan-Fernseher, die bisher noch nicht in Betrieb sind, wurden Schilder angebracht, auf denen Folgendes zu lesen war: „Wegen Zahlungsunfähigkeit zurzeit leider außer Betrieb."
Am schwarzen Brett befand sich außerdem eine Suchmeldung nach einem gewissen Florian Merßing. Dies ist ein Insider-Witz der Abiturienten, deren ehemaliger Mitschüler Florian so gut wie nie in der Schule erschienen war und eher einem Phantom glich.

Die Abiturienten sind erleichtert, dass bei extrem kurzfristiger Planung alles so gut geklappt hat. Denn erst einen Tag zuvor fand sich eine kleine Gruppe zusammen, um den Abistreich zu organisieren. Innerhalb nur eines Tages mussten 300 Bratwürste gekauft, Grills, Klopapier und Äpfel besorgt werden – und natürlich auch Spielideen.
Ursprünglich war noch geplant, in der Nacht vom Montag auf den Dienstag auf dem Schulhof zu zelten, jedoch ist Kampieren auf dem Schulhof verboten und man hätte mit einem Eingriff der Polizei rechnen müssen.

In unserer Galerie haben wir einige Fotos vom Abistreich hochgeladen.

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Abitur 2009 (3)
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