Schola Viva Urbi et Orbi
Fun

Neues Schuljahr - neues Glück!?

von Johanna Götte am 17.08.2010 08:26 (0 Kommentare)

Die 6 Wochen Ferien sind  rum... Kaum zu glauben eigentlich... Hatte ich nicht gestern erst mein Zeugnis in der Hand??? Ich will noch gar nicht wieder...

Aber danach wird ja leider nicht gefragt. Und so heißt es – herzlich willkommen zu 2 weiteren Halbjahren Noten, Lehrern und anderen Katastrophen! Ganz besonders an die neuen Sextaner. Also Leute – stellt die Rückenlehne gerade und haut rein! Obwohl, wer weiß ob das überhaupt nötig ist... Denn während die einen tausend gute Vorsätze haben und ihre Bestleistung vom letzten Jahr noch toppen wollen, wollen die anderen lediglich überleben – und dabei möglichst viel Spaß und Freizeit haben. Zwinkernd

Zu welcher Gruppe ihr euch persönlich auch zählt, ob ihr mit Lehrern und Stundenplan zufrieden seid oder nicht – das QuintessenZ-Team wünscht euch gutes Gelingen und....
macht das Beste draus!

Fun

Abi-Streich 2010

von Björn Barz am 23.06.2010 10:54

Am Dienstag, dem 22. Juni 2010, veranstalteten die Abiturienten des Jahrgangs 2010 in der 3. und 4. Stunde ihren Abistreich. Mit wahrhaft ohrenbetäubendem Sirenengeheul wurden die Schüler und Lehrer auf den Schulhof gejagt, wo bereits ein Autokorso hupend im Kreis umherfuhr. Dort wurden dann einige Spiele veranstaltet, bei denen je zwei Schüler gegen zwei Lehrer antraten. So musste sich beispielsweise Herr Meister von Frau Wendelborn in Klopapier einwickeln lassen, Herr Neumann und Herr Stute musste in einem Eimer Wasser nach Äpfeln tauchen, Herr Oehl und Herr Knote mussten möglichst laut eine Vuvuzela zum klingen bringen und vieles mehr.
Nebenbei wurden Bratwürste verkauft und sich unter den Schülern Wasserschlachten geliefert.

Mumifizierung 2 Apfelfischen 2 Vuvuzelas 1
Die Grenze zum Osten

Darüber hinaus haben die Abiturienten an einigen Orten in der Schule Hinweisschilder angebracht: Bei den Chemieräumen eine Warnung, diesen Bereich nur mit Schutzanzügen gegen radioaktive Strahlung zu betreten. Bei den Physikräumen den Hinweis, dass dieses Gebiet angeblich vom Seuchenschutz gesperrt worden sei. An den Türen zum Verwaltungstrakt die Warnung „Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin!”, die vor dem Mauerfall an der Grenze zur DDR zu lesen war. Am Lehrerzimmer ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht füttern!” und am Büro von Herrn Gerland ein Schild: „Prof. Dr. Dr. Gerland – Heilpraktiker, Telefonseelsorge, alternative Heilmethoden”
An den neuen Vertretungsplan-Fernseher, die bisher noch nicht in Betrieb sind, wurden Schilder angebracht, auf denen Folgendes zu lesen war: „Wegen Zahlungsunfähigkeit zurzeit leider außer Betrieb."
Am schwarzen Brett befand sich außerdem eine Suchmeldung nach einem gewissen Florian Merßing. Dies ist ein Insider-Witz der Abiturienten, deren ehemaliger Mitschüler Florian so gut wie nie in der Schule erschienen war und eher einem Phantom glich.

Die Abiturienten sind erleichtert, dass bei extrem kurzfristiger Planung alles so gut geklappt hat. Denn erst einen Tag zuvor fand sich eine kleine Gruppe zusammen, um den Abistreich zu organisieren. Innerhalb nur eines Tages mussten 300 Bratwürste gekauft, Grills, Klopapier und Äpfel besorgt werden – und natürlich auch Spielideen.
Ursprünglich war noch geplant, in der Nacht vom Montag auf den Dienstag auf dem Schulhof zu zelten, jedoch ist Kampieren auf dem Schulhof verboten und man hätte mit einem Eingriff der Polizei rechnen müssen.

In unserer Galerie haben wir einige Fotos vom Abistreich hochgeladen.

Information

Professionelle Trennwände als Schutz gegen Abschreiber

von Björn Barz am 16.06.2010 13:24 (2 Kommentare)

Sein Revier: der Klassenraum. Seine Methodik: unbarmherzig. Seine Gegner: Betrüger, Abschreiber und Täuschungsversuche. Einsatz rund um die Uhr bei Klausuren und Klassenarbeiten. Objektive Leistungserhebungen sind sein Job.
Die Rede ist von Andreas Noll, seines Zeichens Mathematik-, Physik- und Chemie-Lehrer am Friedrichsgymnasium. Wer einmal eine Klausur bei ihm geschrieben hat, weiß, dass jeglicher Versuch, etwas vom Nachbarn abzuschreiben, vollkommen vergeblich ist. Denn Herr Noll ist berüchtigt für die von ihm eingesetzten Trennwände, die während der Klausuren zwischen den Schülern platziert werden, um optimalen Sichtschutz zu garantieren.

TrennwändeAuch andere Lehrer haben sich in den letzten Jahren von dieser Methodik inspirieren lassen und experimentierten mit den Noll'schen Trennwänden. Nun stieß unser QuintessenZ-Reporter heute vor dem Büro von Frau Palmié auf die rechts abgebildeten Kartons: Mobil-Sichtschutz „Clausura”
Offenbar ist die Nachfrage nach Trennwänden gestiegen, sodass die Schulleitung professionellen Nachschub geordert hat.

Der Inhalt der Kartons: Trennwände
(Bild: Amazon)

Die Amazon-Produktbeschreibung der Clausura-Trennwände garantiert eine „objektive Leistungserhebung ohne Abschreiben”. Der Schüler erfahre weniger Ablenkung, könne sich voll auf den Test konzentrieren und damit seine persönlich optimale Leistung erbringen, so Amazon. Das scheinen ja wahre Wunder-Wände zu sein, wenn sie die Leistung in Klausuren in diesem Maß steigern!

Außerdem reflektiere die weiße Farbe der Trennwände das Licht und sorge somit für einen hellen Arbeitsplatz – nun ja, das wird ja zumindest im Altbau durch gewisse Rollläden zunichte gemacht. Die Wellenstruktur der Trennwände soll einem Beschmieren durch Schüler vorbeugen.

Bei Amazon kostet ein Klassensatz, also ein Karton Trennwände 42,90 € und beinhaltet 15 Wände. Das ergibt pro Trennwand einen Stückpreis von 2,86 €. Für die zwei im Verwaltungstrakt herumliegenden Kartons muss die Schule also mindestens über 80 € bezahlt haben. Was tut man nicht alles für den Schutz der Schüler vor sich selbst.

Athene

Preisverleihung des Schreibwettbewerbs

von Johanna Götte am 16.06.2010 08:22

Gestern Abend (15. Juni) fand die Preisverleihung des 1. FG-Schreibwettbewerbs statt.

Aus gut 70 Beiträgen hatte die Jury (bestehend aus zwei Lehrern, Frau Friedrichs und Herrn Stute, drei Mitgliedern der Bücherei und der Chefredaktion der Quintessenz) die 20 besten Beiträge ausgewählt und diese dann auf die Plätze 1-3 sowie den Sonderpreis Lyrik verteilt.

Gestern war es nun endlich so weit – die Preisträger und auch alle Teilnehmer bekamen ihre Preise und Urkunden. Dazu lasen Mitglieder der Schreibwerkstatt aus Klasse 5 und 6 ihre Beiträge vor. Natürlich wurden auch die Siegergeschichten gelesen.

Die musikalische Untermalung lieferten Mitglieder der Klasse 6d – moderiert wurde der Abend von der Jury, aber im Mittelpunkt standen eindeutig die Gewinner. Bei Kuchen und Keksen konnte man sich in der Pause übers Lesen und noch sehr viel mehr austauschen und die Gewinner erhielten als Preis unter anderem eine geheftete Ausgabe aller Siegergeschichten, diese können auch alle anderen noch in der Bücherei erwerben.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, der mit Frau Palmiés Zusage endete, dass wir den Schreibwettbewerb auf jeden Fall nächstes Jahr wieder veranstalten dürfen.

Athene

FG-Forum und Schülerehrung

von Björn Barz am 18.05.2010 21:33

Am heutigen Dienstag, dem 18. Mai 2010, fand zum zweiten Mal eine Ehrung für Schüler statt, die sich besonders um die Schule verdient gemacht haben; entweder durch besonders gute schulische Leistungen oder durch Mitwirkung bei Chor, Ruderverein, Schreibwerkstatt, Orchester oder Schülerzeitung. Wie im letzten Jahr erhielten die geehrten Schüler eine Urkunde und einen Gutschein für die Buchhandlung am Bebelplatz. Anders als im letzten Jahr ist aber, dass auf den oft geäußerten Wunsch von Eltern und Schülern eingegangen wurde, auch dazuzusagen, wofür der jeweilige Schüler geehrt wurde; das hatte den Nebeneffekt, dass manche Schüler mehrmals vor die Bühne gebeten wurden.

Ebenfalls neu ist, dass die Ehrung diesmal mit dem FG-Forum verbunden werde, welches sich diesmal mit dem Thema „Der antike Kalender” beschäftigte. In etwa eineinhalb Stunde referierte Frau Dr. Giebel über die Ursprünge der Zeiteinteilung, die vielfachen Veränderungen, die der Kalender durchmachte, und welche Probleme es damit gab und immer noch gibt. Umfangreich wurde darüber aufgeklärt, woher die Monate ihre Namen haben, warum Juli und August beide 31 Tage haben, warum es Schaltjahre gibt und warum ausgerechnet im Februar geschaltet wird.


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