Schola Viva Urbi et Orbi
Deutschland

Bundestag beschließt über Zulassung der Präimplantationsdiagnostik

von Björn Barz am 07.07.2011 20:47

Ein Beschluss des Bundestages beherrschte am Donnerstag, dem 7. Juli, die Nachrichten. Es dreht sich dabei um die umstrittene Präimplantationsdiagnostik, kurz PID. Hinter diesem umständlichen Wort verbirgt sich die Untersuchung von Embryonen, also den normalerweise während einer Schwangerschaft im Mutterleib heranwachsenden Menschen, bevor diese in jenen Mutterleib eingesetzt werden. Die Befruchtung erfolgt künstlich und die Embryonen wachsen „im Reagenzglas” heran. Dabei wird nicht nur ein Embryo „erzeugt”, sondern gleich mehrere. Diese werden dann im Labor auf ihre Gesundheit untersucht. Die Embryos, die schwer krank oder behindert sind oder es vermutlich irgendwann einmal werden oder bei denen eine Fehl- oder Totgeburt wahrscheinlich ist, werden aussortiert, jener hingegen, welcher unter der Embryonenmenge ohne Makel ist, wird schließlich in den Mutterleib eingesetzt, um als Baby zur Welt gebracht zu werden.

Dieses Erfahren soll es Eltern mit schweren Erbkrankheiten ermöglichen, trotzdem gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Die Befürworter der PID argumentieren, man dürfe die Erkenntnisse der medizinischen Forschung nicht vor der Welt verschließen, wenn sie Leiden zu verhindern vermögen.

Doch auch die Argumente der Gegner, darunter die beiden großen Deutschen Kirchen sowie diverse Behindertenverbände, sind nicht von der Hand zu weisen: Jedes Leben sei von Gott geschenkt. Der Mensch dürfe sich nicht anmaßen, eine Entscheidung über „lebenswertes” und „nicht lebenswertes” Leben zu fällen. Die Aussortierung der übrigen Embryonen komme überdies einer Tötung gleich, da auch ein Embryo bereits eine Existenz darstelle, die so vernichtet wird.
Auch die Angehörigen der Behindertenverbände geben zu denken: Hätte es zur Zeit ihrer Geburt bereits Präimplantationsdiagnostik gegeben, hätte ein großer Teil von ihnen, teilweise bedeutende und angesehene Mitglieder der Gesellschaft, nie das Licht der Welt erblickt.

Mit 52,5% der Stimmen beschloss der Bundestag nun, dass die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland zulässig ist, wenn die Gefahr einer schweren Erbkrankheit oder die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Totgeburt besteht. Was eine „schwerwiegende Erbkrankheit” ist, wird dabei nicht genauer definiert.

Viele Kritiker der PID befürchten auch, dass solch ein restriktiver Beschluss nur der Anfang sei und es immer wieder Grenzverschiebungen gebe. Man sei auf eine schiefe Bahn geraten, auf der man immer weiter abrutscht.
In einer chaotischen Welt wie der unsrigen strebt der Mensch stets nach Sicherheit und damit nach Kontrolle; nichts will er dem Zufall überlassen. Auch die Präimplantationsdiagnostik ist ein Zeichen dafür.
In den USA ist es bereits erlaubt, mittels Präimplantationsdiagnostik das Geschlecht eines Kindes vor der Geburt zu „wählen”. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis künftige Eltern nicht nur die Gesundheit ihres noch ungeborenen Kindes, sondern auch dessen Augenfarbe, Körpergröße oder Intelligenz frei wählen können? Werden Kinder sich bei ihren Eltern einst nicht nur über ihren Namen beschweren können, sondern auch fragen: „Warum habt ihr mich nicht intelligenter bestellt? Und warum bin ich eigentlich nicht blond?”
Viele Kritiker befürchten die Entstehung solcher „Designer Babys”; genetisch nach Wunsch „erstellte” Menschen, die jenen, die auf natürliche Weise zur Welt gekommen sind, durch ihre Perfektheit überlegen sind; die Entstehung einer zweigeteilten Gesellschaft von „lebenswerten” und „nicht lebenswerten” Existenzen.

Information

EHEC breitet sich aus

von Hannah Gutzeit am 07.06.2011 19:41

EHEC: So nennt sich das Bakterium, das in einer „Welle” in Norddeutschland zu gange ist. Dabei handelt  es sich um ein Bakterium, das Durchfall, Erbrechen, Übelkeit bis hin zum Nierenversagen auslösen kann. Es würde zwar jedes Jahr als Krankheit auftreten, doch dieses Jahr ist es etwas schlimmer. Es wird angeblich über rohes Fleisch und  ungewaschenes rohes Gemüse übertragen. Für manche kann es nicht weiter schlimm sein, andere leiden sehr darunter. Näheres ist noch nicht bekannt, doch es wird fleißig daran geforscht.

[Update 1: Entwarnung: Im Kreis Kassel seien noch keine Infizierungen bekannt.]

[Update 2: In Kassel soll es nun doch 2 Infizierungen gegeben haben, die Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt.]

[Update 3: Nun ist bekanntgeworden, dass EHEC von Sprossen aus Niedersachsen kommen soll.]

[Update 4: Es seien doch keine direkten Nachweise für die Sprossen gefunden worden, doch man soll bei Salat, Tomaten,    Gurken sowie Sprossen weiterhin vorsichtig sein.]

Christentum

100 000 Christen treffen sich - und das schon zum 33. Mal!

von Johanna Götte am 04.06.2011 12:46

Zurzeit findet man als aufmerksamer Beobachter viele seltsame Dinge und fröhliche Menschen in in Dresden,
denn dort findet vom 1. bis zum 5. Juni der 33. Evangelische Kirchentag statt. Das bedeutet, dass ca. 100 000 Menschen die Stadt besuchen, um dabei zu sein… Es bedeutet feiern und singen, aber auch beten und still werden – alles
Extreme, die schon seid über 60 Jahren die unterschiedlichen Kirchentage (katholisch, ökumenisch, evangelisch) prägen.

Dieses Jahr stehen sie auch unter der Kirchentagslosung „da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6,21). Laut der Veranstalter geht es darum sich einzumischen – auf der Basis der 3 Oberthemen des Kirchentages:
Glaube – Gesellschaft – Welt!

Auch vom FG sind, wie schon die letzten Jahre, viele mitgereist. Nicht nur Protestanten, auch Katholiken
oder wer sonst so Lust drauf hatte – denn die Veranstaltung ist für alle offen!

Und warum geht man dahin?
Weil es eine einzigartige Atmosphäre und einfach cool ist mit so vielen Menschen,
die alle einen Glauben haben, 5 Tage lang was zu unternehmen und sich auf den 2200
Veranstaltungen von Besinnlichkeit bis Metalgottesdienst zu tummeln. 

Wie es war? Das solltet ihr die Leute, die da waren, einfach mal selbst fragen...

Gerüchte & Tratsch

Heute wird der bisher heißeste Tag des Jahres!

von Johanna Götte am 30.05.2011 16:34 (1 Kommentare)

Ist das nicht cool?
Das FG macht frei und prompt beschert uns das Wetter den bisher schönsten Sommertag des Jahres!!

Allerdings kann es heute Abend schon Wärmegewitter geben und laut der Wettervorhersage soll es in den nächsten Tagen mit bis zu einstelligen Gradzahlen wieder recht kühl werden. Also nichts wie raus und die Sonne genießen, während die Lehrer und Abiturienten in der Schule schwitzen müssen. Einige Tipps für alle, die zwar raus wollen, aber nicht wissen, was sie machen sollen, und nicht das Geld für einen Kurzurlaub haben:

Sich mit einigen Freunden und Eis in die Aue setzen, ein Picknick veranstalten (Aue, Bergpark, eigener Garten, Balkon), mit seinen Geschwistern oder Freunden eine Wasserschlacht veranstalten, an die Buga oder ins Freibad gehen oder es sich einfach mit Sonnenmilch, einem Liegestuhl und was zu trinken im Garten bequem machen…

Viel Spaß beim Sonne-Anbeten Zwinkernd

Auszeichnung

And 12 Points go to.... Aserbaidschan!

von Johanna Götte am 17.05.2011 14:16 (1 Kommentare)

Man hatte gehofft... Man hatte sich vorbereitet und sogar eine eigene Fernsehshow gemacht, damit Lena gewinnt... 

„Feel your heart beat” war das Thema des diesjährigen Eurovision Song Contest. Nur leider schlugen die europäischen Herzen nicht so sehr für Lena – sie belegte einen ordentlichen 10 Platz, aber an den Erfolg des Vorjahres konnte sie mit „Taken by a stranger” leider nicht anknüpfen. Stattdessen gewann Aserbaidschan mit Niki und Ell und ihrem Titel „Running Scared”, der von der gesamten Atmosphäre her ein wenig an Titanik erinnerte.

Ansonsten bot die Show die gewohnte Fülle von ganz angenehmen Nummern, über Boybands und Balladen bis hin zu völlig schrägen Auftritten, die die Frage aufwarfen, ob das wohl landestypisch ist... und wie diese Länder es ins Finale geschafft haben.

Neben den Auftritten zeichnete die riesige LED-Wand diesen Abend besonders aus und gab eine Idee von dem wahnsinnigen Aufwand, der betrieben wurde, um vor europäischem Publikum zu bestehen. Wie viele Millionen das wohl gekostet hat? Hier fangen einige Leute an zu munkeln und fragen sich, ob „Taken by a stranger” überhaupt zum Gewinnen konzipiert wurde oder ob das aus finanziellen Gründen gar nicht vorgesehen war... Denn welches Land könnte sich so etwas zweimal hintereinander leisten? Andere meinen, dass Lenas versuchte Verwandlung zur sexy Frau einfach nicht den Geschmack traf...
Wie dem auch sei, es steht fest, dass wir diesen Aufwand nicht noch einmal werden betreiben müssen, was zumindest die Finanzwelt freuen wird... Und Lena wirkte so froh, als Aserbaidschan als Gewinner bekannt gegeben wurde, dass man meinen könnte, sie fände es auch ganz gut...


News-Archiv
Zufälliges Galerie-Bild

Aufbau 2
Aufbau 2
Sports Fun Fete
(0 Kommentare)

Umfrage

Am Weinberg soll der Park einem Museum zum Thema "Brüder Grimm" weichen. Eure Meinung dazu:

Was soll das denn? Ich bin total dagegen!
3


Mir egal....
1


Also ich finds gut...
0



Es wurden bereits 4 Stimmen abgegeben.

Besucherzähler
50351