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von Jonathan Beck am 10.03.2011 09:48
Story: Sam Flynn (Garrett Hedlund) könnte das sorgenfreie Leben eines Millionärs leben. Der Sohn des brillanten Software-Entwicklers Kevin Flynn (Jeff Bridges) schert sich jedoch nicht um sein Erbe und lebt bescheiden und ziellos in den Tag hinein, noch immer verbittert, dass sein Vater vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Eines Tages bekommt er eine Nachricht, die ihn zu einem versteckten Hightech-Computer führt. Bevor er sich versehen kann, wird er digitalisiert und in die digitale Welt von Tron entführt. Dort angekommen, stellt er fest, dass es eine lebende Welt ist, in der eine unheimliche Kopie seines Vaters namens CLU die Herrschaft innehat. Sams Ankunft hat eine besondere Bedeutung für die Zukunft von CLUs Welt, weswegen sich der digitale Diktator sogleich daran macht, Sam während verschiedener Arenaspiele töten zu wollen...
Kritik: Die Idee einer digitalen Welt, die im ersten Teil von Tron (1982) aufgegriffen wurde, war damals neu und brachte frischen Wind in die Sci-Fi-Szene. Auch heute kann diese Vorstellung durchaus faszinieren. Da der Film in 3D vorgeführt wird, kann man diese Computerwelt noch einmal mit ganz anderen Augen sehen, da die Produzenten die Effekte sehr stimmungsvoll und echtwirkend scheinen lassen. Der Inhalt der Story wird derweil leider ein wenig zu kurz gehalten. Während die Kämpfe sehr spektakulär inszeniert sind, hält die Story leider nicht ganz das, was sie verspricht. Auch wird die Vater-Sohn-Beziehung, die zu Anfang sehr wichtig scheint, im weiteren Verlauf immer mehr vernachlässigt.
Fazit: Tron Legacy bietet Action und Science-Fiction-Fans eine kurzweilige und sehr effektvoll inszenierte Unterhaltung, während ich Leuten, die einen Film nur wegen der Story ansehen, eher abraten würde, die 10 Euro Eintritt für dieses 3D-Spektakel zu zahlen. Allgemein sollte man sich diesen Film auch am besten im Kino ansehen, da sonst der größte Grund, sich diesen Film anzusehen, verlorengeht: die guten 3D-Effekte.
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