QuintessenZ
Wusstest du schon, dass
die Firma BMW zu Anfang Flugzeuge gebaut hat und das Logo eigentlich einen Propeller darstellt?
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…denn Eifersucht geht nie gut ausvon Rosa Lyenska am 09.03.2011 10:141 „Das wäre toll“, rief ich in den Hörer. An der anderen Leitung war meine beste Freundin Nancy. Wir kannten uns schon seit der Grundschule. Zwar war ich schon immer schlauer und höflicher gewesen, dafür war Nancy die hübschere von uns beiden. Sie hatte langes blondes Haar, strahlend grüne Augen, eine zarte Haut und nicht zu vergessen: die perfekte Modelfigur. „So eine Übernachtungsparty ist genau das Richtige für mich. Also, wann soll das denn stattfinden? Wer kommt eigentlich noch?“ „Ich dachte mir, ich nehme für ein Wochenende einfach unser Ferienhaus am See“, sagte Nancy. Das war natürlich typisch für sie. Da ihre Eltern so gut wie Millionäre waren, kauften sie ihr alles, was sie wollte. Von Markenklamotten bis zu Grundstücken. „Ach, hätte ich doch auch so eine Familie“, seufzte ich in Gedanken. „ Es kommen Lili, Markus, Victoria, du und ich“, unterbrach sie mich. „ Komm am besten am Samstag zu mir. Um zwölf müssen wir losfahren.“ Wir legten auf und ich ließ mich auf mein Bett fallen. Mir war warm und kuschelig. Die weiche Decke lag unter mir. Ich schloss die Augen und dachte an das schönste Wochenende meines Lebens. Doch da wusste ich noch nicht, was alles auf uns zukommen würde.
2 Am Samstag stand ich sehr früh auf. Meine gepackten Koffer lehnten an der Tür und die fertig gebügelten Anziehsachen lagen sorgfältig gefaltet auf dem Stuhl. Ich gähnte und streckte mich. Schnell zog ich mich an. Nach einer Weile wartete draußen meine Mutter auf mich. Aufgeregt stieg ich in das Auto und versuchte, nicht nervös auszusehen. Mit den Anderen verstand ich mich ganz gut. Aber Nancy war immer noch die vertrauteste Person. Victoria war ein schlankes, gebräuntes Mädchen. Ein bisschen schüchtern, aber für jeden Spaß zu haben. Markus war der coolste Typ, den ich kannte. Seine Witze allerdings klangen nicht gerade sehr überzeugend. Victoria und Markus waren eine Zeit lang ein gutes Paar gewesen. Doch dann hatte sich die Beziehung einfach aufgelöst. Niemand von uns wusste, warum. Endlich waren wir da. Meine Mutter bog in der Ledingtenstraße ein und parkte auf dem Privatparkplatz der Millers. Ich blickte in die strahlende Sonne. Aber dann verdeckten sie die düsteren Wolken, als ob sie mir sagen wollten, dass ich lieber nach Hause fahren sollte. Hätte ich damals bloß auf sie gehört. Nicht einmal an der Treppe angelangt, stürzte Nancy aus dem Haus und umarmte mich fest. Meine Koffer fielen mir vor Schreck aus der Hand. „Oh! Keine Sorge, die sind noch heil. Detlef bringt sie dir rein“, versicherte sie mir freundlich. „Es ist schön dich zu sehen, Jenny. Komm schon mal rein. Die anderen sind auch bald da.“ Ich winkte noch schnell meiner Mutter und trat in das große Haus ein. Der Marmorboden glänzte, der Tisch war frisch poliert und das Ledersofa schön mit Kissen ausgestattet. Nicht lange und schon waren wir alle vollzählig. Wir stiegen in eine Limousine und der Fahrer fuhr uns mit einem Lächeln im Gesicht zu dem Ferienhaus. Ich war schon immer von dem Ferienhaus begeistert. Gleich nebenan lag der See. Doch leider gab es hier keine anderen Häuser mehr. In der Gegend fuhren auch keine Autos. „Ihr könnt euch ein Zimmer aussuchen. Ich komm gleich nach“, sprach Nancy, ohne uns anzugucken. Ich wählte ein kleines und schlichtes Zimmer, legte die Koffer ab und sah mich ein wenig um. Da bemerkte ich ein zerrissenes Foto auf dem Boden. Auf dem Foto war Lili zu sehen. Sie war dabei, Markus leidenschaftlich zu umarmen. Das Bild musste heimlich fotografiert worden sein, denn man merkte sofort, dass Lili und Markus weit entfernt von der Kamera standen. Merkwürdig, wieso lag ein Foto in dem Zimmer? Und warum von Lili und Markus? Weil ich früher fertig war, beschloss ich, mir was zu trinken zu holen. Es war schon dunkel geworden. Ich lief die Treppe hinunter und blieb plötzlich stehen, weil ich Licht in der Küche sah. Eine Gestalt wühlte in den Schubladen, doch es war nicht Nancy. War es ein Einbrecher? Mir blieb ein Kloß im Hals stecken, denn die Gestalt war kein Einbrecher. Es war Victoria!
3 „Was machst du da“, flüsterte ich ihr leise zu. Sie erschrak und drehte sich zu mir. „Ich…äm…nichts. Ich wollte nur … was zu schreiben haben.“ Ich glaubte ihr das nicht. Victoria war noch nie eine gute Lügnerin gewesen und außerdem suchte niemand in der Küche nach Schreibzeug. Ich runzelte die Stirn. „ Ich geh dann mal“, nuschelte sie vor sich hin und lief aus der Küche. Was hatte sie gesucht? Mir tat die Kehle weh. Ich musste unbedingt was trinken. Rasch holte ich mir eine Cola aus dem Kühlschrank und rannte in mein Zimmer. Abends war es in der Küche unheimlich. Überall hingen Porträts von Nancy und ihrer Familie, die einen anstarrten. Als alle ausgepackt hatten, trafen wir uns im Wohnzimmer. Nancy hatte alles schön eingerichtet. Möglicherweise, damit wir uns gut fühlten. Auch wenn alles so wunderbar und bescheiden war, traute sich niemand, jemanden anzusprechen. Victoria schaute zwar öfters zu Markus rüber, aber immer, wenn sich ihre Blicke trafen, drehte sie ihren Kopf zur Seite und wurde rot. „Oh kommt schon! Ihr wart doch noch nie so schüchtern“, lachte Nancy. Alle schwiegen. „Fein. Dann mach ich den Anfang. Ich bin froh, dass ihr hier seid. Das Wochenende wird bestimmt toll. In meinem Ferienhaus werden wir es gut haben.“ Markus stellte sich wie bei einer wichtigen Rede in die Mitte. „Lasst uns raus gehen. Mit dem Boot aufs Wasser rausfahren.“ Victoria runzelte die Stirn. Sie sah ihn an, als ob er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. „Es ist acht Uhr abends. Draußen ist es stockdunkel.“ „Ach Vicky, für eine Bootsfahrt ist es nie zu dunkel.“ Wir zuckten mit den Schultern, schnappten uns unsere Jacken und huschten raus in die Kälte. Die Abendluft war frisch und mild. Dennoch war sie nicht so kalt, wie ich erwartet hatte. Misstrauisch blickte ich zu Victoria rüber. Die Sache mit dem Schreibzeug umrundete immer noch meine Gedanken. Sie schien nervös zu sein. Auch als wir in die Boote stiegen, zögerte sie. 'Immer zu zweit in ein Boot' hieß es für uns. Sofort lief ich zu Nancy rüber. Ich nahm sie an die Hand und ließ sie auch, als wir ins Boot steigen wollten, nicht los. Nancy bemerkte das, lächelte mich an und deutete mit einer kurzen Kopfbewegung auf meine Hand. „Na dann steigt mal in eure Boote“, rief sie begeistert. Ich wusste nicht wieso, aber das Wasser machte mir Angst. Eine Angst, die ich bis heute nicht wegstoßen kann, eine Angst, die mein Leben und das Leben der Anderen vollkommen verändern würde. Eine Angst, die zur Lebensgefahr wurde. Fortsetzung folgt |
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs: Freundschaft ohne Grenzen von Carla von Canstein
Am Weinberg soll der Park einem Museum zum Thema "Brüder Grimm" weichen. Eure Meinung dazu: Es wurden bereits 88 Stimmen abgegeben.
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Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber du bist kreativ und scheinst wirklich Potential zu haben.
Ein paar kleinere Fehler sind drin, wie zum Beispiel folgender:
"Wir zuckten mit den Schultern, schnappten uns unsere Jacken und huschten raus in die Kälte. Die Abendluft war frisch und mild. Dennoch war sie nicht so kalt, wie ich erwartet hatte."
Was wolltest du nun haben? Kalte Abendluft oder frische und milde? Das sind zwei unterschiedliche Sachen, vor allem, weil du danach schreibst "doch sie war nicht so kalt, wie ich erwartet hatte." Das ist ein bisschen... unlogisch.
Weiterhin wäre es für den Lesefluss einfacher, wenn du die wörtliche Rede als Absatz kennzeichnen würdest. Mitten im Text liest sich das unangenehmer, als wenn es am Zeilenanfang steht.
Dein dritter Teil kommt irgendwie ein bisschen plötzlich. Am Anfang freuen sie sich noch alle, loszufahren, doch dann will keiner mehr mit dem anderen sprechen? Sie sind doch Freunde?
Am Anfang hättest du vielleicht besser mehr inhaltlich als szenisch beschrieben. Es klingt ein bisschen nach "sie fahren jetzt dahin, dann machen sie das, dann das, dann tun sie dies.."- ebenfalls ein bisschen zu abgehackt. Hier kann man sehr gut mit den Gedanken des/ der Protagonist/in spielen, Emotionen beschreiben etc.
Dir weiterhin viel Erfolg beim Schreiben! Und früh übt sich, immer weiterschreiben. Nicht aufhören!!! :) Es ist manchmal schwer, aber wenn du dann nicht schreiben kannst- lesen geht immer :)