Athene

Von Flachbildschirmen und Prüfungsstress

von Johanna Götte am 13.06.2010 14:42
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Trotz der stressigen Prüfungszeit hat sich Frau Palmié die Zeit genommen uns einige Fragen zu beantworten. Wir unterhielten uns mit ihr über die mysteriösen Bildschirme in den Gängen, Prüfungsstress, die Frage nach den Pinnwänden und andere aktuelle Themen aus den Tiefen des FGs.

Neue Vertretungspläne

FlachbildschirmSie hängen schon seit einiger Zeit und viele fragen sich, wozu sie gut sein sollen: Flachbildschirme. Woher kommen sie? Wozu sind sie da? Live-Übertragung der WM-Spiele vielleicht? Wir haben bei Frau Palmié nachgefragt. 

Wozu sind die Bildschirme, die seit einiger Zeit in den Fluren hängen, gedacht?

Diese Bildschirme sind als Vertretungspläne gedacht. Das heißt, der aktuelle Vertretungsplan fällt weg und wird dafür auf diesen Bildschirmen angezeigt. Sie sind noch nicht in Benutzung, weil das LAN-Netz, an dem seit März gearbeitet wird, noch nicht fertig ist. Da LAN sowieso überall gelegt wird, können die Vertretungspläne dann auch gleich  mit angeschlossen werden.

 

Wie kam die Idee auf, den Vertretungsplan so anzuzeigen? Ist das nicht ziemlich teuer?

Das war schon lange eine Idee von mir. Auch an der Lichtenbergschule, an der ich Stellvertreterin war, habe ich schon versucht, elektronische Vertretungspläne anzuschaffen. Damals war die Technik allerdings noch nicht ganz so weit wie heute. Inzwischen ist die Technik so weit fortgeschritten  und damit auch bezahlbar, dass man den Vertretungsplan sehr leicht auf diese Weise anzeigen kann.

 

Wie genau wird dieses System funktionieren?

Herr Gerland  erstellt den Vertretungsplan wie gehabt auf seinem Computer. Danach schickt er ihn per Internet an die Firma und diese Firma leitet ihn dann auf die Bildschirme weiter. Dieser Umweg ist notwendig, weil die Verwaltung ganz vom übrigen Netz getrennt sein muss, weil dort viele wichtige Daten gespeichert werden. Vom Aussehen her wird der neue Vertretungsplan dem alten sehr ähnlich sein.  

 

Von den alten Vertretungsplänen werden wir uns verabschieden müssen

Wo liegt der Vorteil der Bildschirme? Schließlich muss man den Vertretungsplan so um ein paar Ecken schicken.

Es ist vor allem ein Zeitvorteil für Herrn Gerland. Zurzeit sitzt er noch morgens da und muss den Vertretungsplan erst ausdrucken und dann zurechtschneiden. Wenn dann etwas Aktuelles kommt, wodurch ein neuer Vertretungsplan benötigt wird, fängt das ganze Prozedere von vorne an. Und das nicht nur einmal für die Schüler, sondern auch noch einmal fürs Lehrerzimmer. So geht das einfach auf Knopfdruck und stellt damit eine deutlich Entlastung für Herrn Gerland bzw. die neue Stellvertreterin dar.

 

Wird der Vertretungsplan nun bald doch auch übers Internet abrufbar sein?

Erst einmal nicht, aus Gründen des Datenschutzes. Es wäre aber durchaus möglich.

 

Werden die Bildschirme in Zukunft auch für andere Dinge genutzt werden? Vielleicht doch ein paar Spiele?

Nein. Leider auch nicht für die WM. Sie sind nur für den Vertretungsplan zu gebrauchen. Ansonsten müssten wir ja auch GEZ-Gebühren bezahlen.

 

Wird es trotzdem noch unsere guten, alten Vertretungspläne geben?

Leider nicht – sonst wäre es ja keine Entlastung für Herrn Gerland. Der Platz des jetzigen Vertretungsplanes kann dann zum Beispiel für  AGs oder andere Ankündigungen genutzt werden.

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