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Was für eine Ehre/Ehrung!?

von Lisa Brüßler am 14.06.2010 20:14
Ehrung im naturwissenschaftlichen Bereich

Die schon zum zweiten Mal stattfindende Feierstunde im Rahmen der Ehrung besonderer Leistungen am 18. Mai 2010, war in diesem Jahr in ein FG-Forum der Referentin Dr. Marion Giebel mit dem Thema „Vom Markttag zum Sonntag – der antike Kalender“, eingebettet.

Die Leistungen der geehrten Schülerinnen und Schüler waren auf verschiedene Zweige verteilt. So gab es natürlich einen sehr großen Anteil an Schülern, die für sehr gute schulische Leistungen ausgezeichnet wurden, aber auch einen Anteil derer Schüler, die durch besonderes Engagement im sportlichen, sozialen, künstlerischen oder musikalischen Bereich auffielen.

Die Veranstaltung wurde durch ein Streichduo  zweier Schülerinnen aus dem 11. Jahrgang sowie durch die Begrüßung der Direktorin, Frau Palmié, eröffnet. Diese freute sich die Referentin begrüßen zu dürfen und äußerte die Hoffnung, die Veranstaltung durch ebendiese „noch interessanter werden“ zu lassen, so Palmié.

Die Referentin hat sogar eine eigene Beziehung zum Friedrichsgymnasium: Frau Dr. Giebel bestand vor über 50 Jahren ihr Abitur am FG. Wie Sie erzählte, pflegt sie sogar noch Kontakte zu alten Schulkameraden. So „hütet ihre Freundin zuhause in Pullach den Hund“, während sie selbst Kassel besucht und sich wundert, „warum der Herkules seit ihrem letzten Besuch weiterhin verhüllt ist“. Sie studierte nach dem bestandenen Abitur Klassische Philologie und Germanistik und arbeitete danach als Verlagslektorin um später als freie Autorin zu veröffentlichen.

Fragen wie „Warum heißt der Dezember der zehnte Monat“ oder „Warum liegt der Schalttag im Februar?” erklärte die Referentin anschaulich mit vielen historischen Fakten sowohl aus der römischen als auch aus der griechischen Antike. Auch die Physik und die Astrophysik sprach Frau Dr. Giebel an. Die Zuschauer gewöhnten sich mit der Zeit an die oft hängen bleibenden Dias, Kinder fingen an zu schlafen und auch so manchem Erwachsenen fiel es sichtlich schwer, nach dem Ertönen des Schulgongs in der Mitte des Vortrags, die Augen offen zu halten.

Musikalische Abwechslung bildete ein Gesangsduett, das den Beginn der Ehrungen einläutete.
Man begann mit der Auszeichnung schulischer Leistungen, die nach Schulstufen gestaffelt waren, und fuhr mit der Auszeichnung engagierter Schülerinnen und Schüler im literarischen, naturwissenschaftlichen, sportlichen und musikalischen Bereich, fort.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Text einer jungen Autorin der Schreibwerkstatt der Schule, die das Thema „Kalender“ am Beispiel „Schaltjahr“ aufgriff, und wiederum ein musikalischer Beitrag; dieses Mal am Flügel.

Abschließend dankte Frau Palmié allen Mitwirkenden und die gefüllte Aula des Friedrichsgymnasiums leerte sich, um im nächsten Jahr dann schon zum dritten Mal ihre Gäste begrüßen zu dürfen..

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