Athene

Weihnachtskonzerte

von Paula Kaiser am 03.02.2012 17:32

Als das Vororchester, der erste Beitrag des Abends, mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” einsetze, fühlte sich viele Zuhörer an ihre Kindheit erinnert – einige wippten sogar andächtig im Takt.

"Scene de ballett, op. 100" von Beriot war einer der Höhepunkte des Abends, gespielt von der Solistin Hannah Gabor. Dynamisch vielseitig gestaltet, gab es sowohl sehr ernste Stellen, als auch solche, die zum Schmunzeln anregten. So wurde die Mühe mit einem tosenden Applaus belohnt.

Einen weihnachtlichen Beitrag leistete das Mittelstufenorchester und die Flöten-AG, die trotz zum Teil sehr junger Mitglieder gut intoniert waren und auch rhytmisch durchaus überzeugten.

Ebenfalls beeindruckend war die Zusammenarbeit zwischen allen Chören, die „So this is Christmas” von John Lennon sangen. Nachdem der Vorchor die Bühne verlassen hatte, ging es für etwa 50 Sängerinnen und Sänger gleich weiter mit der Weihnachtsmusik. Mit Klängen von „Ich steh an deiner Krippen hier” und „Stille Nacht, heilige Nacht” wurden die Zuhörer in die Pause entlassen, wo sie mit Glühwein und Hot Dogs gut bewirtet wurden.

Mithilfe unserer Adventsbläser wurde das Ende der Pause eingeleitet und gleichzeitig die Zeit, die die Band zum Aufbauen benötigt, überbrückt. Die Band zeigte ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Mitglieder durch gutes Zusammenspiel überzeugen konnten. Lediglich das Gitarrensolo nach „Hollywood Hills” wurde vom Applaus übertönt.

Der Extrachor zeigte ein Stück besonderer Art. In der abgedunkelten Aula standen nach und nach einzelne Sängern mitten im Publikum auf, die eine Botschaft sangen: Frieden. Das Publikum – zunächst überrascht, dann begeistert – genoss die Abwechslung. Mit „Salmo 150” und „Adiemus” zeigten die SängerInnen den hohen Standart des Extrachors, der sich erst im Sommer neu formiert hatte.

Der krönende Abschluss des Weihnachtskonzertes sollte an den Erfolg durch „Lauda Sion” (aufgeführt 2010) anschließen. So wurde wieder ein Werk von Mendelssohn gewählt, dass von Chor und Orchester gemeinsam musiziert wurde. Passagen mit bekannter Melodie wurden vom Publikum durchweg positiv aufgenommen, jedoch haperte es von Seiten des Hauptchores zum Teil an Textverständlichkeit, was bei polyphonen Stellen für Verwirrung sorgte. Der Schlusschor beendete mit imposanten Klängen den gelungenen Abend.

Nach Blumen und Danksagungen wurde das traditionelle „Oh du Fröhliche” von der beeindruckenden Kulisse der Orchestermusiker und SängerInnen begleitet, von denen sich einige im Anschluss an das Konzert in das griechische Restaurant „Odysseus” begaben, um den Abend mit gemütlichen Beisammensitzen ausklingen zu lassen.

Zum Schluss bleibt nur noch ein großes „Dankeschön!” an alle Mitwirkende und die Vorfreude auf die nächsten Konzerte...

Quid novi?
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs:
Freundschaft ohne Grenzen
von Carla von Canstein

Und die Gewinnerin in der Kategorie "Oberstufe":
Lotte oder der grüne Luftballon
von Lilli Möller
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