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Atomkraft? Ich bin dagegen!

von Rebekka Zülke, 6d am 24.05.2011 21:29

Es war der 6. Mai 2011. Ungefähr 30 Atomkraftgegner(innen) versammelten sich vor dem Rathaus, eine davon war ich. Es wurden Plakate ausgelegt, auf die man einen Spruch schreiben konnte. Um 15.30 Uhr wurde eine Kundgebung abgehalten und es wurde Musik zur Motivation gespielt. Um 16 Uhr ging es schließlich los. Zwei nette Mädchen halfen mir dabei, mein großes Plakat zu tragen – dafür war ich ihnen sehr dankbar. Wir liefen vor einem PKW, aus dem ein Mann uns anfeuerte. Alle gingen zur Uni am Holländischen Platz, wo nochmal eine Kundgebung stattfand. Jetzt waren wir sogar wirklich schon 300 Leute. Einige bliesen auf Trillerpfeifen. Meine hatte mir eine nette Mitveranstalterin geschenkt. Das Plakat, das ich gemalt hatte, wurde oft fotografiert. Die Stimmung war lässig und entspannt. Wir hatten alle so viel Spaß!

Nun gingen wir zum Rathaus zurück. Fast wären zwei Mädels und ich über das Plakat gestolpert. Das Beste an der Demo war, dass jeder, egal wie alt, mitmachen konnte. Jeder konnte sich eine eigene Meinung bilden, da viel über Atomkraft erzählt wurde, was zum Nachdenken anregt, z. B.:

  • Sicherheit nur mit Vertrag!
  • Wohin mit dem Müll?
  • Wozu Atomkraft?
  • Weshalb wird demonstriert?
  • Der CO²-Ausstoß ist sehr hoch!

Atomkraft ist weder sicher noch billig. Eigentlich gibt es nur einen wirklichen Grund: Profit! Ich denke immer wieder: Wie kann man nur behaupten, Atomkraft sei billig und umweltfreundlich? Dämlich! Die Konzerne, deren Atomkraftwerke noch am Netz sind, spielen mit unserem Leben. Und wenn dann etwas passiert, hat mal wieder keiner Schuld. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Atomkraftwerke zerstört werden können: durch einen Flugzeugabsturz oder einen Tornado, einen Anschlag oder einfach einen Fehler von Menschen. Die Atomkraft ist vom Menschen nicht kontrollierbar!

Am Ende der Demo war ich ziemlich erschöpft. Viele sagen oder denken bestimmt: „Ich hatte keine Zeit!“ Aber ich glaube, manche wollten einfach nur faul auf der Couch liegen. Denen sage ich: Ihr habt echt was verpasst.

Quid novi?
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs:
Freundschaft ohne Grenzen
von Carla von Canstein

Und die Gewinnerin in der Kategorie "Oberstufe":
Lotte oder der grüne Luftballon
von Lilli Möller
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