Computer

Die Welt ist eine Google

von Björn Barz am 23.05.2010 15:15
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Google Dienste & Produkte

Neben den elementaren Diensten wie Suche und Bildersuche bietet Google alles, was man sich im Web nur wünschen kann. Angefangen bei kleinen Dingen wie der persönlichen Startseite „iGoogle“, die jeder Benutzer mit Designs und Funktionen wie einem Notizblock, Kalender, Wetterbericht und Nachrichten so gestalten kann, wie es ihm gefällt. Als Startseite festgelegt, hat er dann sofort alles auf einen Blick, was er braucht, sobald er ins Internet geht – und Google hat somit natürlich gleich Kenntnis über die Zeit, die jemand im Internet verbringt, für welche Nachrichten er sich interessiert und mit welcher IP-Adresse er gerade unterwegs ist, denn vielleicht landet er ja auf einigen Webseiten, die zur Auswertung Google Analytics nutzen, und dieses kann die Adresse somit zuordnen, schließlich braucht man für die personalisierte Startseite iGoogle ein Google-Benutzerkonto.
Aber noch ein paar Worte zu den anderen vielfältigen Diensten:

Google Alerts: Mit dieser kleinen und kaum bekannten Funktion kann sich der Benutzer jederzeit auf dem Laufenden halten über alles, was ihn interessiert. Er gibt ein oder mehrere Themen bei Google Alerts an, für die er sich interessiert, und erhält in selbst festgelegten Abständen E-Mails von Google mit aktuellen News, Diskussionen oder neuen Inhalten im Web zu diesem Thema. Und Google erhält natürlich genaue Kenntnis über das Interesse des Benutzers. (alerts.google.com)

Google News: Ebenfalls Auskunft über das Interesse des Benutzers erhält Google durch seinen hauseigenen Nachrichtendienst Google News, wo zu mehr als 700 Themen ständig aktuelle Nachrichten aus aller Welt zusammengetragen werden. (news.google.com)

Google Buchsuche: Google behält weiterhin sein erklärtes Ziel im Auge, alle Informationen der Welt zu sammeln, zu ordnen und öffentlich zugänglich zu machen. Daher sind sie seit einiger Zeit damit beschäftigt, alle Bücher der Welt einzuscannen und je nach Ansprüchen des Urhebers entweder vollständig online zum Lesen anzubieten oder nur Informationen darüber zu geben, wo man dieses Buch kaufen oder ausleihen kann. Momentan scannt Google alle Bücher der Bayerischen Landesbibliothek, die ohne die Zusammenarbeit mit Google nie die Möglichkeit dazu hätte; Googles spezieller Buchscanner ist streng geheim und darf nicht gefilmt werden. Derzeit ist die Google Buchsuche noch kostenlos, bietet aber viel Potential, die größte, wenn auch digitale, Bibliothek der Welt zu werden. (books.google.com)

Google Groups: Googles große, themenorientierte Diskussionsgruppe Google Groups bietet jedem die Möglichkeit, Diskussionen zu einem bestimmten Thema zu eröffnen oder sich daran zu beteiligen, womit Google über eine weitere große Wissensdatenbank aus größtenteils praktischem Wissen und Erfahrungsberichten verfügt. (groups.google.com)

Blogger: Sogenannte Weblogs oder kurz auch Blogs haben vor einiger Zeit einen großen Aufschwung erlebt. Ursprünglich gedacht als virtuelle Tagebücher, in denen jeder über nennenswerte Erlebnisse in seinem Leben berichten und sie anderen zugänglich machen kann, gibt es inzwischen Blogs zu allen denkbaren Themen, in denen ein oder mehr Autoren ihre Meinung über dieses Thema äußern und die Leserschaft diese Berichte eifrig kommentiert. So ließ auch Google diesen Trend nicht an sich vorüberziehen und kaufte den großen Blog-Anbieter „Blogger“. Eine exklusive Informationsquelle für Google über die Meinungen und Ansichten oder gar den persönlichen Lebenslauf des Bloggers; und so einfach: Jeder mit einem Google-Benutzerkonto kann im Handumdrehen seinen eigenen Blog erstellen. (blogger.com)

Google MailGoogle Mail: Auf dem E-Mail-Markt darf Google natürlich auch nicht fehlen und ist auch mit seinem Dienst Google Mail oder kurz auch GMail ganz vorne dabei. Unbestritten bietet der Dienst einige sehr gute Funktionen und ist besonders benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet. Aber Google gibt selbst zu, dass die E-Mails maschinell (natürlich von keinem Menschen) mitgelesen werden, damit dem Benutzer noch passendere Werbung angezeigt werden kann. (mail.google.com)

Google KalenderGoogle Kalender: Wer seine Termine gerne am PC verwaltet, ist bei Googles Kalenderdienst gut aufgehoben. Neben einer sehr guten Übersicht und einer Erinnerungsfunktion, kann man auch mehrere getrennte Kalender erstellen und einige mit Freunden oder Arbeitskollegen gemeinsam verwalten oder auch Freunde nur auf einzelne Termine einladen, die sich auch zwecks Absprache kommentieren lassen. Der Google Kalender ist in Sachen Zeit- und Event-Management auf jeden Fall führend. Darüber, dass die Daten wiederum bei Google gespeichert sind, darf sich jeder selbst Gedanken machen, ich persönlich denke ausnahmsweise nicht, dass persönliche Termine für Google von Interesse sind. (calendar.google.com)

Google DocsGoogle Texte & Tabellen: Googles Office-Software „Google Texte & Tabellen“ oder auch kurz „Google Docs“ ist eine Konkurrenz zu Microsofts Office auf einer ganz neuen Ebene: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Bildschirmpräsentationen online erstellen, anstatt mit Microsofts teurem Word, Excel und PowerPoint. Mögen die Google Docs Dienste in Hinsicht auf die Funktionen nicht ganz so umfangreich sein wie Microsofts Office-Suite, bieten sie auch ganz eigene Vorteile: Einerseits sind die Daten online gespeichert und von jedem PC mit Internetzugang abruf- und editierbar, und zum anderen lassen sich Dokumente auch mit anderen Benutzern teilen und gemeinsam, sogar gleichzeitig bearbeiten; für eine Zusammenarbeit an einem Dokument optimal. Und natürlich lassen sich die Dokumente auch in jedem gewünschten Format wie etwa für Microsoft Office oder OpenOffice und auch als PDF-Datei herunterladen. Man sollte aber im Blick behalten, was Google in den Datenschutzbestimmungen erklärt (siehe oben): Sie räumen sich alle Rechte an den bei Google Docs gespeicherten Dokumenten ein. (docs.google.com)

Picasa: Doch nicht nur mit Online-Anwendungen wartet Google auf: „Picasa“ ist Googles Bildbearbeitungssoftware für die schnelle und einfache Bearbeitung und Organisation der eigenen Fotosammlung; Daten werden dabei diesmal kaum an Google gesendet, solange man darauf verzichtet, sich ein Picasa-Web-Album einzurichten, welches man Bekannten dann online zugänglich machen kann. Ursprünglich kostete die Software 25 Dollar, aber seitdem Google das Unternehmen gekauft hat, ist sie kostenlos – einer der nicht wenigen Google-Vorteile.  (picasa.google.com)

Google Desktop Search: Ein weiterer Schritt aus dem Web auf den heimischen PC zu ist die Google Desktop Suche zum Auffinden von Dateien auf dem Computer. Im Gegensatz zur eher langsamen Windows-Suche bietet sie einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil, indem sie im Kern wie die Google-Web-Suche funktioniert: Jede Datei auf dem Computer wird in einem Verzeichnis erfasst, dass bei der Suche wesentlich einfacher durchforstet werden kann, auch nach Inhalt der Dateien, wobei Google Desktop Search auch die zuletzt besuchten Webseiten aufnimmt. Eine Sortierung der Suchergebnisse findet hier allerdings nicht statt, denn auf Dateien lässt sich anders als auf Webseiten nicht der PageRank (siehe oben) anwenden. Datenschützer warnen jedoch vor der Desktop Suche, denn einerseits sendet sie eine eindeutige Benutzer-Nummer an Google und erweitert somit das Datenprofil um die zuletzt besuchten Seiten und andererseits wird der Datei-Index bei aktivierter Funktion „Suche über mehrere Computer“ nicht auf dem eigenen PC, sondern auf dem Google-Server gespeichert; somit hätten auch Behörden leichteren Zugriff auf die eigenen Daten, denn für Server gelten für Behörden weniger schwere Zugriffsbeschränken als für persönliche PCs. (desktop.google.com)

Google EarthGoogle Earth: Großer Bekanntheit erfreut sich Googles virtueller Globus, den Google aus gekauften Satellitenbildern zusammenpuzzelt. Besondere Sehenswürdigkeiten sind bereits mit einer Landschaftsmarke versehen, es lassen sich virtuelle Sight-Seeing-Touren machen und auch Routen planen. Im Laufe der Zeit hat Google die Funktionen um einige erweitert, so bietet Google Earth auch einen Flugsimulator, ein Planetarium, mit dem sich der Sternenhimmel erkunden lässt, und einen Simulator für den Sonnenstand auf der Erde zu einem beliebigen Zeitpunkt. Recht früh kaufte Google den Online-Bilderdienst Panoramio, über den Benutzer Fotografien hochladen und einem bestimmten Ort auf der Erde zuordnen können, sodass sich bei Google Earth zu vielen Orten Aufnahmen abrufen lassen.
Die Basis-Version an sich ist kostenlos, kostenpflichtige Premium-Versionen bieten mehrere professionelle Funktionen wie Nutzung von Google Earth als Navigationssystem mittels GPS-Integration oder Video-Aufnahme der Landschaftsflüge.
Doch überwacht Google nun mit Satelliten die gesamte Erde vom Weltall aus? Diese Befürchtung stellten zu Beginn einige Datenschützer an, Google versichert aber, dass alle Aufnahmen zwischen einem und drei Jahren alt sind. Die Auflösung der Bilder in ländlichen Gebieten beträgt zudem 15x15 Meter pro Bildpunkt und lässt somit keine Details erkennen, in Metropolen wie Berlin aber werden die Bilder von Flugzeugen aus geschossen und erreichen somit eine Auflösung von bis zu 15x15 Zentimetern pro Bildpunkt, sodass sich auch problemlos einzelne Menschen in den Straßen erkennen lassen. (earth.google.com)

Google MapsGoogle Maps: Aus Google Earth ging recht schnell der Online-Dienst Google Maps hervor, Googles Kartendienst, über den sich Autorouten planen lassen. Google zeigt die seiner Meinung nach beste Route für die Strecke an, bietet dem Benutzer die Möglichkeit, sie nach Belieben abzuändern, und zeigt eine detaillierte Fahrtbeschreibung. Wie immer alles kostenlos. Und Google weiß natürlich theoretisch, wohin wir uns zu begeben gedenken.
Seit einiger Zeit ist Google auch dabei, Google Maps durch den Dienst „Transit“ zu erweitern, über den sich Fahrpläne von Bussen, Straßenbahnen und Zügen, sowie deren aktuelle Position und Verspätung abrufen lässt; auch über freie Parkplätze in Parkhäusern gibt Transit Auskunft. (maps.google.de)

Das Kolosseum in Rom in Google Street View

Google Street View: In Verbindung mit Google Earth und Google Maps steht auch Google Street View. Wie der Name schon besagt, bietet Google hiermit eine direkte Ansicht der Straßen einiger größerer Städte, sodass man zum Beispiel eine geplante Route schon im Voraus virtuell abfahren kann. Dazu fährt Google die Straßen mit speziellen Wagen ab, auf deren Dach eine 360°-Kamera montiert ist, die fleißig Bilder von den Straßen aufnimmt. In den USA ist diese Funktion schon lange verfügbar und auch die Straßen einiger europäischer Länder hat Google bereits fotografiert. In Deutschland bewegen sich die schwarzen Kamerawagen bereits seit Juli 2008, stießen jedoch auf die deutschen Datenschützer, die in Schleswig-Holstein und zahlreichen anderen Bundesländern einigen Protest anzettelten, sodass Google sich zunächst gezwungen sah, dieses Bundesland von der Erfassung auszuschließen – aber sicherlich nicht für lange. Seit Mai 2008 werden auch nach und nach auf Druck von Datenschützern Nummernschilder von Autos und Gesichter von Passanten auf den Straßen durch Weichzeichnung unkenntlich gemacht, das ist aber noch nicht längst auf allen Aufnahmen so. Und da dieser Prozess vollkommen automatisiert erfolgt, kann es sein, dass hier und da Gesichter gar nicht erkannt und somit nicht unkenntlich gemacht werden.
In Verbindung mit Google Earth und Google Maps gelangt Google nun also auch zu umfassenden geografischen Kenntnissen; außerdem lassen sich aus den Aufnahmen von Street View Rückschlüsse auf die Lebenssituation von Menschen ziehen, indem man ihren Wohnort betrachtet. Damit hat Street View den bisher größten Protest gegen Google in Deutschland ausgelöst, die Datenschützer konnten dem Internetriesen das Fotografieren von Straßen und Häusern bisher aber nicht verbieten, sondern ihm nur einige Zugeständnisse abringen, wie zum Beispiel ein Widerspruchsrecht von Hausbesitzern gegen die Veröffentlichung einer Aufnahme.
Google trägt auch nicht gerade dazu bei, die Sorgen um Street View zu nehmen: Erst kürzlich wurde bekannt, dass die schwarzen Kamerawagen nebenbei auch Daten der umgebenden WLAN-Netzwerke aufgezeichnet haben. Google gab zunächst an, man habe nur die Namen der Netzwerke aufgezeichnet, um damit Positionsbestimmungen ohne GPS-Empfänger durchführen zu können. Dann wurde aber bekannt, dass Google – angeblich ausversehen – auch Nutzdaten aus unverschlüsselten Netzwerken gespeichert hat; also aufgerufene Webseiten, Inhalte privater E-Mails usw.
Eigentlich sollte Street View Ende des Jahres 2010 in Deutschland verfügbar werden, aber aufgrund der zahlreichen Proteste von Datenschützern und Bürgern, wird sich der Start wohl verzögern.

Google YouTubeYouTube: Auch der Video-Riese YouTube gehört seit einiger Zeit zu Google, der Konzern kaufte es für die beträchtliche Summe von 1,65 Milliarden US-Dollar (ca, 1,3 Mrd. Euro). Bei YouTube lassen sich von jedermann mit einem Benutzerkonto Videos veröffentlichen und betrachten. Oft berühren diese Videos das Urheberrecht, da viele Benutzer Mitschnitte aus dem Fernsehen oder von Kinofilmen hochladen, weshalb Google nach dem Kauf von YouTube zunächst einmal 250 Millionen Dollar zurücklegte, um Urheberrechtsklagen zu bezahlen. Seit kurzem aber sollen die Inhaber der Urheberrechte nicht mehr gegen, sondern mit YouTube vorgehen: Googles Partnerprogramm erlaubt den Rechteinhabern genaue Kontrolle über geschützte Inhalte. Dazu müssen sie ihre Videos selbst bei YouTube hochladen (diese müssen aber nicht öffentlich abrufbar sein), aus denen dann binnen einer Viertelstunde ein eindeutiger digitaler Fingerabdruck für den Inhalt errechnet wird. Lädt ein Benutzer ein Video hoch, das denselben Fingerabdruck aufweist, wird der Inhaber des Urheberrechts benachrichtigt und hat zwei Möglichkeiten: Entweder er verbietet die Veröffentlichung des Videos oder er lässt es von YouTube mit Werbung auf der Seite und im Video selbst ausstatten; ein Teil des Werbeerlöses geht dann an den Rechteinhaber. Die meisten entscheiden sich für das Geld.
Hat man einen YouTube-Account, werden auf der Startseite auch empfohlene Videos angezeigt, die einen nach Meinung von YouTube interessieren könnten. Dazu speichert YouTube (also Google) natürlich, welche Videos ein Benutzer aufgerufen hat. (youtube.de)

Google Talk: Auch auf dem Gebiet Instant Messaging, sprich Chat, war Google nicht untätig. Die Software Google Talk ist Googles Pendant zu dem bekannten Instant Messenger ICQ. Diesem konnte Google den Markt allerdings nicht streitig machen, Google Talk ist recht unbekannt, bietet allerdings den Vorteil, dass es sich in Webseiten einbinden lässt. Man sollte allerdings bedenken, ob man den Google-Servern jetzt auch seine persönlichen Gespräche in den Rachen werfen möchte.

Google Chrome: Hiermit betritt Google einen weiteren Markt, der lange Zeit von Microsoft dominiert wurde. „Chrome“ heißt Googles hauseigener Web Browser, dessen von Google viel beworbenen Vorteile die Marktbeherrscher Microsoft Internet Explorer und Mozilla Firefox ins Wanken bringen sollen. Zwar bietet der Browser tatsächlich einige einzigartige Vorteile und arbeitet mit enormer Geschwindigkeit, sorgte aber auch bei Datenschützern für auf diesem Markt einzigartiges Aufsehen: Jede Installation des Browsers wurde mit einer eindeutigen Identifikationsnummer versehen, die auch bei jedem im Hintergrund laufenden Update des Browsers an Google übertragen wird (Google hat diese Identifikationsnummer in neuern Versionen schließlich entfernt). Bei Fehlern im Browser wird zur angeblich erleichterten Problembehebung neben der Nummer auch noch eine Auflistung aller momentan geöffneten Webseiten, Dateien und Programme sowie auch der Datei-Inhalte (!) übertragen. Und sobald man beginnt, eine Internetadresse in die Adresszeile des Browsers einzutippen, wird jedes eingegebene Zeichen schon vor der Bestätigung an Google geschickt, damit Vorschläge zur automatischen Vervollständigung der Adresse angezeigt werden können.
Googles umfangreiche Werbekampagne hat dem Browser innerhalb nur eines Tages bereits zu einem Marktanteil von drei Prozent verholfen, mehr als der Konkurrent „Opera“ in mehreren Jahren erreichen konnte. (chrome.google.com)

Orkut: Mit Orkut versucht Google, sich auch auf dem Gebiet der Social Networks zu etablieren, konnte sich jedoch nicht gegen die Marktführer Facebook, MySpace und in Deutschland auch schuelerVZ und studiVZ durchsetzen. Besser so, denn mit einem Social Network ist natürlich die Angabe einiger persönlicher Daten verbunden, wie Alter, Interessen, Hobbies und Freunde, was Googles Datenbestand weiter aufwerten würde.
Besonders verbreitet ist Googles Soziales Netzwerk aber in Indien und Brasilien. (orkut.de)

Google KnolKnol: Mit der Enzyklopädie Knol griff Google ganz offen Wikipedia an und erlitt eine schwere Niederlage. Anders als bei Wikipedia sollten bei Knol die Autoren der Artikel mehr in den Vordergrund rücken und ihre Artikel als einzige bearbeiten dürfen; dafür versprach Google mehr Qualität, da nur Experten Artikel schreiben sollten. Auch für die Autoren sollte etwas dabei herausspringen, indem sie Werbung (natürlich von Google geschaltet) innerhalb ihrer Artikel platzieren konnten. Wikipedia allerdings geriet gegen das immer noch unbekannte Knol nicht einmal ins Wanken, steckte aber hinsichtlich seiner im Gegenzug gestarteten Suchmaschine Wikisearch, bei der sich die Benutzer an den Suchergebnissen beteiligen sollten, ebenfalls eine Niederlage ein. (knol.google.com)

Quid novi?
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs:
Freundschaft ohne Grenzen
von Carla von Canstein

Und die Gewinnerin in der Kategorie "Oberstufe":
Lotte oder der grüne Luftballon
von Lilli Möller
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