QuintessenZ
Wusstest du schon, dass
eine ausgewachsene Rotbuche am Tag unter optimalen Bedingungen etwa 7500 Liter Sauerstoff produziert?
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Dorf vs. Stadtvon Rosa Lyenska am 09.03.2011 07:08Ich lebe schon seit zwölf Jahren in der Stadt und kann mir deshalb gar nicht vorstellen, wie es wäre, in einem Dorf zu leben. Nach dem, was ich so gehört hatte, müsste es stinklangweilig sein. Überall wäre es still und man bräuchte eine Ewigkeit, um in die Stadt und zum Beispiel zur Schule oder zum City Point zu gelangen. Als ich dann meine neue Freundin kennenlernte, änderte sich dies. Denn diese lebt in einem Dorf und sie hat mir erzählt, wie das „Landleben” so ist...
Simmershausen – ein kleines Dorf Das Dorf, in dem meine Freundin wohnt, heißt Simmershausen und hat ca. 1000 Einwohner. Es ist recht klein, aber, so sagt sie, der perfekte Ort zum Leben. Das Schöne an einem Dorf sind die vielen Felder. Es ist einfach cool im Sommer eine Fahrradtour zu machen. Überall frische Luft, große Wiesen und keine Autos, die ständig hupen und die Luft verpesten. Man kann auf den Straßen Inliner fahren, ohne die ganze Zeit aufpassen zu müssen, ob ein Auto kommt. In Simmershausen gibt es ungefähr neun Bauernhöfe. Es ist toll, wie viele Menschen die Landwirtschaft nicht aufgegeben haben. In der Stadt hingegen gibt es Kinder, die noch nie eine richtige Kuh gesehen haben. Das finde ich traurig. Einige denken tatsächlich, nur weil in der Milka-Werbung eine lila Kuh dargestellt wird, dass die echten Kühe auch lila seien. In dem Dorf meiner Freundin gibt es ein Vereinshaus, eine freiwillige Feuerwehr und auch eine Grundschule. Im Moment wird auch eine weiterführende Schule gebaut, aber das dauert noch ein bisschen. Die Nachbarschaft ist sehr hilfsbereit. Es ist anders als in der Stadt. Man kennt sich gegenseitig einfach besser. Das Stadtleben kann sich meine Freundin gar nicht vorstellen. Aber es hat nicht nur Vorteile, in einem Dorf zu wohnen. In Simmershausen gibt es zum Beispiel nur einen Schlecker, einen Handyladen, eine Bäckerei, eine Pizzabude und eine Käserei. Um einen Großeinkauf zu erledigen, muss man in die Stadt fahren. Und auch zur Schule dauert es lange.
Körle – ein großes Dorf Dieses Dorf hat ca. 3000 Einwohner. Viele Leute, die dort leben, finden es wunderbar, dort zu wohnen, denn es ist sehr ruhig und die Aussicht ist einfach toll. Überall Felder, Gras und frische Luft. Dort fahren auch nicht ständig Autos vorbei und es ist wirklich toll, jeden Tag seinen Freunden zu begegnen. Auch in Körle gibt es eine freiwillige Feuerwehr, außerdem viele Vereine und häufig Basare. Vor allem die Natur ist dort sehr schön. Es gibt einen Bauernhof, auf dem auch Tiere leben, und viele große Felder. Im Sommer kann man mit seinen Freundinnen Erdbeeren pflücken. Bei Vereinsauftritten ist es toll, alle seine Bekannten und Freunde zu sehen. Im Dorf hält man zusammen und hilft sich gerne. Aber es hat auch Nachteile, in Körle zu wohnen. Wenn man so dicht nebeneinander wohnt, entstehen schon mal einige Gerüchte und es wird gelästert. Hat man eine neue Freundin, dauert es nicht mal einen Tag und schon wissen alle davon.
Kassel – eine Stadt
Das mag ich an der Stadt: Es gibt viele große Märkte in der City – den Weihnachtsmarkt, Flohmärkte usw. Wenn ich mich mit meinen Freunden verabrede, dauert es nur ca. 15 min bis zum City-Point. Kein ständiges Umsteigen von einer Bahn zur anderen. Und wenn man den Bus verpasst, dauert es auch nur ungefähr drei Minuten, dann fährt auch schon wieder der nächste. Es gibt hier viele Freizeitanlagen, wie z. B. das Kino, die Eissporthalle und das Bowlingcenter. Wenn man ein aufregendes Leben haben möchte, sollte man in die Stadt ziehen. Kassel ist groß und als „Stadtmensch“ kenne ich bestimmt noch nicht alle Orte hier. Aber es gibt natürlich auch hier Nachteile. Schöner wäre es, etwas mehr Bäume und Wiesen zu haben. Ich habe noch nie ein richtiges Blumenfeld in der Stadt wachsen sehen. Und wegen der schmutzigen Luft würden die auch nicht lange am Leben bleiben. Auch der Lärm macht mich wahnsinnig. Ständig rasen irgendwelche Autos vorbei und verbreiten ihre stinkigen Abgase. Ehrlich gesagt, ich würde gerne auf einem Dorf leben! Ich finde nämlich, dass wir „Stadtmenschen“ einfach nur verwöhnt sind. Wir könnten auch ohne das ständige Shoppen leben. Weshalb Klamotten kaufen, wenn ein Picknick auf der Weide auch ganz schön ist? Weshalb in die Eissporthalle gehen, wenn ein Besuch auf dem Bauernhof genauso cool ist? Bestimmt sind manche Leute anderer Meinung, aber ich sehe es so. 09.03.2011 20:21
Ich find den Artikel gut :D
11.03.2011 12:03
Der Artikel ist wirklich schön, er zeigt wirklich alle Vor- und Nachteile einer Stadt und eines Dorfes.
Ich persönlich mag Dörfer auch mehr. Die Luft ist rein, man kann auch mal einfach alleine auf's Feld oder in den Wald und ist ungestört. Die Natur ist hier leichter zu genießen. Auch die eigenen Haustiere haben hier mehr Freiraum! Ich finde, Stadtleute sollten nicht unbedingt einen Hund und noch weniger eine Katze besitzen! Vor allem Katzen können in einer Stadt nicht frei herumlaufen und der Lärm schadet nur ihren empfindlichen Ohren. Außerdem ist es auch ein gutes Gefühl, seine Nachbarn wirklich zu kennen. Leider glaube ich in gewisser Weise noch an dieses Vorurteil, dass man vor allem in Mehrfamilienhäusern im Stadtzentrum seine eigenen Nachbarn nicht wirklich kennt, bzw. eventuell auch nie richtig gesehen oder mit ihnen gesprochen hat. Eine Stadt ist irgendwie ziemlich "unpersönlich". Nur leider ist es aber auch von Vorteil, in einer Stadt zu wohnen, in der man auch arbeitet. Das ewige Herumfahren mit Bus und Bahn ist - wie im Artikel erwähnt - anstrengend... Eine Stadt ist für mich eher eine Vergnügungszone und mal eine Abwechslung, aber kein Ort, in dem ich gern leben würde. 24.03.2011 12:11
Im Dorf zu wohnen ist viel besser als in der Stadt. Ich wohne in Fürstenwald, wir haben einen Bäcker, einen Bauernladen und eine Bank und 800 Einwohner. Wenn man lange genug da wohnt, wird man irgendwann ganz immun gegen den Geruch von Schweinen, Kühen und Mist. Es gibt davon sehr viel in Fürstenwald.
Es dauert ungefähr 45 Minuten bis ich in der Stadt bin. Das ist eigentlich ideal, da man immer noch einen Platz in der RT kriegt und genug Zeit hat, um vor der Schule noch ein bisschen zu lernen. Natürlich sind die Einkaufsmöglichkeiten nicht so wahnsinnig vielfältig, aber wichtig ist doch eigentlich, dass man im Dorf Nutella und Brötchen kaufen kann. Für den Rest kann ich auch kurz nach der Schule in die Stadt gehen. Gäbe es in Fürstenwald ein H&M, wäre ich wahrscheinlich einfach ständig pleite. Wenn ich in der Stadt wohnen würde, hätte ich wahrscheinlich keine KasselPlus-Fahrkarte und müsste immer, wenn ich Freunde außerhalb von Kassel besuchen wollen würde, 3,20 Euro bezahlen. Es ist ja nicht so, dass ich nie in die Stadt komme. Ich bin ja jeden Tag bis auf Sonntag in Kassel. Ich würde aber nicht gerne da wohnen. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht gern irgendwo wohnen würde, wo nicht mal ein Bus fährt, denn das wäre wirklich unglaublich nervig. In Fürstenwald gehen um halb eins nachts die Straßenlaternen aus. Das ist komisch, aber lustig. Versucht mal in der Stadt ein Erdbeeren-pflück-Feld zu finden. Oh ja. Triumph! |
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs: Freundschaft ohne Grenzen von Carla von Canstein
Am Weinberg soll der Park einem Museum zum Thema "Brüder Grimm" weichen. Eure Meinung dazu: Es wurden bereits 88 Stimmen abgegeben.
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