Christentum

Hoffnung 2011

von Johanna Götte am 10.03.2011 09:44

70 Menschen – eine Idee: Dienen mit Wort und Tat!
Die 70 Menschen sind Christen aus Deutschland, die sich zusammengeschlossen haben und mit Hilfe der Evangelischen Allianz ein Ziel haben: Sie wollen das leben, was Jesus gelebt hat. Und das heißt zu dienen. Nicht nur mit dem Wort (das kann die Kirche gut), sondern auch ganz praktisch – indem man was tut. Und weil das viel zu oft zu kurz kommt, ruft die Aktion Jugendgruppen aus ganz Deutschland dazu auf aktiv zu werden – in ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihrem Umkreis.

Und warum Hoffnung schenken? Weil man genau das tut, wenn man Menschen besucht, was im Stadtviertel bewegt oder sonstwie aktiv wird. Es wird immer ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber genau dieser Tropfen kann anderen Menschen Hoffnung geben weiterzumachen. Also los – raus aus der warmen Kirche und runter vom Jugendraumsofa – in 6 Einzelaktionen kann man hier aktiv werden. Und das geht meiner Meinung nach nicht nur als Jugendgruppe, sondern auch alleine oder mit ein paar guten Freunden. Hier also eine kurze Vorstellung der einzelnen Aktionen:

Januar/FebruarVisitoren: Kennst du jemanden in deiner Umgebung, der einsam ist? Dann geh los und besuch ihn einfach mal. Denn man kann nur wenig Kostbareres schenken als Zeit. Als Gruppe bietet es sich an, in ein Krankenhaus zu gehen, ins Asylheim oder Altenheim – seid kreativ und mutig – es wird den Menschen gut tun!
Okay – ich gebe zu: Die Monate sind längst vorbei – aber vielleicht lohnt es sich trotzdem noch was zu machen oder einem liegt eine andere Aktion nicht so und man tauscht einfach :)

März/AprilButterbrotbande: Es gibt genug Essen auf der Welt – theoretisch. Aber auch in Deutschland gibt es Menschen, die betteln und hungern. Vorschläge hierzu wären, in Suppenküchen zu helfen, Essen zu sammeln und zu verschenken, dem Bettler, der 'nen Euro will, ein Brötchen zu schenken oder ein Kinderpicknick  zu veranstalten. Immer daran denken: Keiner kann allein die Welt retten, aber jeder kann Hoffnung schenken und damit viel bewirken.

Mai/JuniGhettoristen: Wie sieht's in eurem Stadtviertel aus? Kann man da was tun? Zum Beispiel ein Straßenfest veranstalten oder Hilfe beim Renovieren anbieten. Rasen mähen, den Park verschönern – lasst eurer Fantasie freien Lauf  – es wird bestimmt cool und lohnt sich auf jeden Fall.

Juli/AugustRanklotzer: Es gibt immer was zu tun! Oder? Hört euch doch einfach mal um, was in eurer Stadt so zu machen wäre. Wird jemand gesucht, der einen Bahntunnel cool bemalt? Oder der eine Skaterhalle baut? Oder einfach nur Müll einsammelt? Macht euch schlau und legt los – spannende Erfahrungen und lustige Erlebnisse sind garantiert.

September/OktoberNichtalleskäufer: Für das Steak im Tiefkühlfach wurden unter Umständen Tiere grausam gehalten, für das T-Shirt für einen Euro ist vielleicht ein Mensch gestorben. Klingt krass, oder? Aber es ist nicht übertrieben – wenn man anfängt rumzusuchen, ist es einfach schrecklich, wie gerade mit den Menschen umgegangen wird, die unsere Sachen herstellen. Aber auch dagegen kann man Zeichen setzen. Zum Beispiel Mails an Firmen schreiben mit der Bitte um fair gehandelte und hergestellte Produkte (Bio). Oder andere darüber informieren oder, oder, oder. Mit ein bisschen Kreativität gibt es viele Möglichkeiten – und es hilft! Weil 3% der Käufer solche Produkte forderten kaufen H&M, C&A und Nike inzwischen Biobaumwolle.

November/DezemberWeihnachtsleuchter: Das Fest der Liebe und der Hoffnung  steht vor der Tür: Also los – Adventskalender für Bedürftige, Weihnachtsüberraschungen, Geschenke einpacken oder Waffeln backen. Und die Leute, die, man in diesem Jahr kennen gelernt hat, nochmal besuchen. Das wird bestimmt eine schöne Weihnacht!

Danke schon mal an alle Hoffnungsträger! Und viel Spaß – es wird bestimmt toll!   

Quid novi?
Der Siegertext des diesjährigen Schreibwettbewerbs:
Freundschaft ohne Grenzen
von Carla von Canstein

Und die Gewinnerin in der Kategorie "Oberstufe":
Lotte oder der grüne Luftballon
von Lilli Möller
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